Archive for Mai, 2012
Morgenstund hat Gold im Mund
Es gibt vieles, was wir täglich an ganz wichtigen Dingen zu erledigen haben. Sehr wichtigen Dingen! Zuerst einmal die eigene Körperpflege. Es wird geduscht und dann akribisch eingecremt, und zwar nicht mit irgendeiner Crème, nein, für die diversen Zonen und (häufig eingebildeten) Problemzonen das richtige Mittelchen. Und dann die Zahnpflege, Zahnpasta garantiert mit Bleachingeffekt. Und was um Himmels willen anziehen? Mit etwas Glück reicht’s dann noch für einen Kaffee zuhause – vielleicht…sonst on-the-way, dann ab ins Büro, Meeting hier, Meeting dort, Lunch im Stehen (scheisse, ich habe so einen Stress die ganze Zeit), Apéro mit Freunden und dann endlich zuhause, ist man müde und ausgelaugt.
Und wo zum Henker bleibt da noch Zeit für den Partner? Mhh, klar, man ruft sich täglich an, hängt vor der Glotze, um dann zusammen todmüde ins Bett zu fallen. Garantiert keinen Sex mehr! Und da fragt man sich, warum Beziehungen nicht auf Dauer sind… Wusstet ihr, dass viele Langzeitpaare, wenn’s hochkommt, 5 Sätze pro Tag miteinander sprechen? Unglaublich, aber wahr! Und das im Zeitalter, in dem wir für alle rund um die Uhr erreichbar und präsent sind.
Manchmal braucht’s so wenig, ein kleines Ritual, einen ganz speziellen Moment, der nur Euch Zweien gehört. Schafft Euch kleine Inseln im Alltag. Ich beginne meinen Tag anders. Trinke zuerst mal einen Kaffee mit meinem Liebsten, und das in aller Ruhe. Die besten Gespräche haben wir morgens, wenn der Tag noch frisch ist und wir ausgeschlafen sind, was zwar häufig nicht der Fall ist, aber trotzdem, noch balastfrei. Morgenstund hat Gold im Mund, so verkehrt ist das gar nicht! Und, Leute, einfach nicht vergessen, damit Morgenstund nicht Stuhl im Mund hat , vorher Zähne putzen, am Besten mit einer Zahnpasta mit Bleachingeffekt.
Geniessen wie zu alten Zeiten …
Ausgezeichnet essen kann man im Walliser Bergdorf Albinen bei Leukerbad: Genauer gesagt, im Wirtshaus / Restaurant Godswärgjistubu. Die Inhaber Sasha-Tsering und Hannelore Tsokhim-Bumann pflegen hier eine einheimische Küche mit natürlichen Zutaten – in einem Ambiente wie zu Grossvaters Zeiten.
Kulinarisch kreativ mit einheimischen Produkten
Das Wirtepaar setzt dabei konsequent auf einheimische Produkte, die im eigenen Garten, auf Feld und Wiese oder im nahen Wald zu finden sind. Was auf den Tisch kommt, sind somit natürliche und leichte Gerichte, die modern interpretiert werden und von der kulinarischen Kreativität des «Godswärgjistubu»-Paars Zeugnis ablegen.
Ambiente pur

Genossen werden können die Speisen im authentischen Ambiente einer alten Walliserstube aus dem Jahr 1636, die mit viel Liebe zum Detail restauriert wurde.
Bis es so weit kommen konnte, war allerdings viel Arbeit nötig. Als Sasha-Tsering und Hannelore Tsokhim-Bumann das alte Walliserhaus im März 2003 kauften, war für die beiden klar, dass die Restaurierung einige Zeit in Anspruch nehmen würde.
Das Gebäude stammt im Kern aus der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts; eine Inschrift auf dem Mittelbalken der Stubendecke nennt einen Franciscus Defurno (also Zumofen), der, zusammen mit seiner Frau Christina Meichtry, das Haus 1636 errichten liess. Der Anbau mit Treppenhaus datiert aus dem Jahr 1731. Nach dem Bau der ersten Albiner Kirche war das Gebäude zwischenzeitlich als Pfarrhaus genutzt worden. Doch auch diese Tatsache hatte nicht verhindern können, dass der Zahn der Zeit an dem alten Walliserhaus nagte.
Als Erstes machten sich Hannelore und Sasha-Tsering im Sommer 2003 also daran, das Dach mit Holzschindeln aus Albinen bei Leukerbad neu einzudecken. Die Stube im ersten Stock wurde in ihr ursprüngliches Aussehen zurückversetzt, die Wasser- und Stromversorgung neu installiert und schliesslich die Küche neu eingerichtet. Und so konnte das engagierte Paar am 1. Dezember 2005 das «Wirtshaus Godswärgjistubu» in dem neuen alten Bau eröffnen.
Bekannt, beliebt und rundum familienfreundlich
Das Wirtshaus / Restaurant Godswärgjistubu machte sich schnell einen Namen in der Schweizer Gastroszene. Heute ist es bekannt als ausgesprochen familienfreundliches Lokal (Kinder jeden Alters sind willkommen!), in dem jeden Abend ein neues, spezielles und saisongerechtes Viergangmenü auf den Tisch kommt. Auch kulturelle Anlässe finden in der «Godswärgjistubu» in Albinen bei Leukerbad statt, und sehr beliebt sind Hannelore Tsokhim-Bumanns Kräuterwanderungen, bei denen die Gäste viel über die natürliche Küche erfahren können.
Besonders gross schreiben das Wirtepaar Sasha-Tsering und Hannelore Tsokhim-Bumann jedoch ein wichtiges Wort: Gastfreundschaft. Aber davon überzeugt man sich am besten selbst – bei einem Besuch im Wirtshaus / Restaurant Godswärgjistubu.
Liebessuite anno 1636
Falls Sie nun die Zeit zurück drehen möchten und sich wie anno 1636 fühlen, dann können Sie das Package “Liebessuite anno 1636” buchen. Am Abend geniessen Sie ein romantisches 5-Gang Candellight-Diner in der Godswärgjistubu, die Nacht verbringen Sie in der LIEBEvoll dekorierten Godswärgji-Suite und am nächsten Morgen wird Ihnen ein reichhaltiges Frühstück mit hausgemachten Produkten serviert.
Schenken Sie sich also Ruhe, Erholung und gutes Essen zu zweit – abschalten einmal anders.
Zum Package geht’s hier.
























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