Was eine glückliche Partnerschaft ausmacht
Mit dem Partner in einer Beziehung glücklich zu sein – und das auf Dauer – bedeutet, eine Stütze im Alltag, einen Ruhepol und einen besten Freund im anderen zu haben.
Man sollte denken, wenn sich zwei Menschen aufrichtig lieben, müsste es eigentlich mehr als einfach sein, zusammen glücklich zu werden. Doch so simpel ist es niemals.
Jeder Mensch hat seine Ecken und Kanten. Damit umzugehen und vor allem zu akzeptieren, dass der andere sich im Zweifelsfall diesbezüglich nicht ändern wird, ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer dauerhaft glücklichen Beziehung.
Verzeihen können und nicht vor Kompromissen zurückschrecken:
Mit den Jahren entstehen in jeder Beziehung Konflikte, manchmal größere und manchmal auch ganz alltägliche.
Es gibt eine ungeschriebene Regel, die besagt, dass man niemals im Streit miteinander einschlafen, sondern immer versuchen sollte, vor dem Schlafengehen die dicke Luft zu lösen.
Und das gilt nicht nur für den einzelnen Tag und den spezifischen Konflikt. Man sollte vielmehr versuchen, gegenseitige Verletzungen, die mit der Zeit in so gut wie jeder Partnerschaft entstehen, endgültig zu verzeihen. Nur so kann man dem anderen immer wieder unvoreingenommen begegnen und der gemeinsamen Zukunft eine echte Chance geben.
Genau, wie Streitigkeiten und auch Krisen in jeder Beziehung normal sind, so sollte man sich auch immer darüber im Klaren sein, dass das Fundament einer echten Liebe irgendwann nicht mehr in der rosaroten Brille liegt. Kissenabdrücke im Gesicht nach dem Aufwachen, ein nicht ganz so frischer Atem noch vor dem Zähneputzen und Rasierstoppeln sind mehr als menschlich. Aber auch was Nichtäußerliches betrifft, so sollte man immer bereit sind, seine eigene Traumvorstellung vom perfekten Partner der Realität anzupassen.
Manchmal ist man vom anderen und seinen Ansichten genervt, manchmal neigt man dazu, seinen Lebensstil einer umfassenden Kritik zu unterziehen. Doch all dies sind Dinge, mit denen man leben muss und in der Regel auch möchte, wenn man seinen Partner wirklich liebt.
Natürlich gibt es aber auch Beziehungen, in denen man schon früh feststellt, dass man mit den Eigenarten und Macken des anderen nicht auf Dauer wird zurechtkommen können. Diesbezüglich sollte man auf sich und sein Bauchgefühl hören, das meist gut einschätzen kann, ob man wirklich auf einer Wellenlänge ist.
Partnerbörsen wie beispielsweise die Partnervermittlung Parship können dabei helfen, jemanden zu finden, der ähnliche Wertvorstellungen und Lebensziele hat wie man selbst. Ob der andere letztendlich aber wirklich zur eigenen Person passt, lässt sich nicht abstrakt und theoretisch beantworten. Jede Beziehung, jedes Zusammenspiel von zwei unterschiedlichen Personen ist schließlich ganz anders.
Sich ein wenig vom ursprünglichen Prickeln erhalten:
Auch, wenn das Sexleben mit den Jahren naturgemäß ein wenig an Aufregung verliert, so sollte man doch stetig versuchen, sich um den Partner zu bemühen, und auch immer wieder mal etwas Neues auszuprobieren.
Ein wichtiges Element einer ausgeglichenen Partnerschaft ist weiterhin, dass man sich auch im stressigen Alltag immer ein wenig Zeit füreinander nimmt und auf Konzerte, ins Kino, oder auch miteinander Essen geht. So kann man sich ein wenig vom anfänglichen Prickeln, das jeder neuen Beziehung innewohnt, behalten. Außerdem läuft man nicht so schnell Gefahr, den anderen als selbstverständlich zu sehen und miteinander buchstäblich im Alltagstrott zu versinken.
Daneben ist es aber natürlich auch von ungeheurer Bedeutung, sich dem anderen bei Problemen nicht zu verschließen, sondern sich ihm in schwierigen Lagen anzuvertrauen – auch wenn es manchmal nicht leicht fällt, über unangenehme Dinge zu sprechen.
Nur wer sich alles sagen und wer gemeinsam Probleme bewältigen kann, hat die Chance im anderen einen Partner und zugleich einen besten Freund zu sehen. Und genau das ist es, was eine glückliche, intensive und vor allem aufrichtige Liebe ausmacht.




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